Padre Dietmar Krämer, Iglesia Católica Bienvenidos en ESMORACA & TALINA, Bolivia

Fiesta Yonza

Schritt halten

Schritt halten

Keine Trachtengruppe an Feiertagen sehen alle so aus

Keine Trachtengruppe an Feiertagen sehen alle so aus

Feiern heiß Lebensfreude

Feiern heiß Lebensfreude

Nein mit diesem Auto sind wir nicht hin gefahren

Nein mit diesem Auto sind wir nicht hin gefahren

Emailrundbrief

FesttagsmesseIch vertreibe einen Rundbrief der dreimal pro Jahr erscheint. Hier gibt es die Nachrichten komprimiert und per Email. Bestellen Sie den hier: http://www.esmoraca-bolivia.org/mail.html

Nachrichten aus meiner ehemaligen Pfarrei Llica am Salar de Uyuni:
Gestern kam Llica in den bolivianischen Mittagsnachrichten. Die Drogenpolizei hat dort einige Häuser durchsucht und auch 220 kg Cocapaste gefunden. In Llica an der Grenze nach Chile gelegen war man schon früher in Drogen und Autoschmuggel verwickelt.

vor meiner ehemaligen Pfarrkirche von Llica

vor meiner ehemaligen Pfarrkirche von Llica

Unser Maisfeld wurde entsorgt, wenn der Kolben hart ist, kann man ihn nicht mehr kochen. Es kann Mehl hergestellt werden oder die Schale wird abgezogen, beides ist im Pfarrhaus nicht möglich.

Mais fuer die Ochsen

Mais fuer die Ochsen

Des Nachbars Hühner, ich warte nur noch drauf, dass sie bei der Kirche ihre Eier ablegen!

Des Nachbars Hühner, ich warte nur noch drauf, dass sie bei der Kirche ihre Eier ablegen!

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Gruppenfoto mit den Grundschulkindern, Lehrerin und Padre

Gruppenfoto mit den Grundschulkindern, Lehrerin und Padre

Papa bringt seine Kinder

Papa bringt seine Kinder

Was die Kinder schon alles können

Was die Kinder schon alles können

Der Fotograf lenkt natürlich etwas vom Unterricht ab

Der Fotograf lenkt natürlich etwas vom Unterricht ab

Und der Padre will ja auch aufs Foto

Und der Padre will ja auch aufs Foto

Dafür darf ich dann etwas über Deutschland erzählen

Dafür darf ich dann etwas über Deutschland erzählen

Besuch in einer Grundschule auf dem Altiplano Boliviens:

In Bolivien ist die Bildung die höchste Aufgabe des Staates. Die staatliche Bildung ist kostenlos und wird auf der Basis des einheitlichen Schulsystems und der Demokratie erteilt. Für die Grundschule besteht in Bolivien Schulpflicht. Sowohl die staatliche als auch die private Bildung unterteilt sich in die folgenden Stufen:
Vorschulerziehung, Grundschule, Oberschule, Hochschulbildung

Es geht los zur Abenteuerfahrt des Hochlandpfarrers

Es geht los zur Abenteuerfahrt des Hochlandpfarrers

Indiomusik

Indiomusik

conjunto voces morenas

conjunto voces morenas

Die Köchinnen tun ihr Bestes

Die Köchinnen tun ihr Bestes

Der Fluss ist passierbar

Der Fluss ist passierbar

Backofen der Kantine einer Schwefelmine

Backofen der Kantine einer Schwefelmine

hier wird Schwefel gewonnen

hier wird Schwefel gewonnen

Schwefelgewinnung auf dem Gebiet des Altiplano

Schwefelgewinnung auf dem Gebiet des Altiplano

eine harte Arbeit auf über 5000m

eine harte Arbeit auf über 5000m

da kommt schon mal der Pfarrer an den Arbeitsplatz

da kommt schon mal der Pfarrer an den Arbeitsplatz

alles gelb vom Schwefel

alles gelb vom Schwefel

Gewonnen wird dies in dieser grandiosen Landschaft. Sie können den Fahrweg zur Mine erkennen.

Gewonnen wird dies in dieser grandiosen Landschaft. Sie können den Fahrweg zur Mine erkennen.

Der Hund des Menschen Freund und Spielzeug für die Kinder

Der Hund des Menschen Freund und Spielzeug für die Kinder

mit diesem Bild will ich mich für die nächsten Stunden verabschieden

mit diesem Bild will ich mich für die nächsten Stunden verabschieden

Missionsspenden

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

die Stützmauern an unserer Kirche in Esmoraca nehmen Gestalt an

die Stützmauern an unserer Kirche in Esmoraca nehmen Gestalt an

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Padre Dietmar Krämer Esmoraca Bolivien

Entlegene Landpfarreien in unseren Höhen sind nicht mit den deutschen vergleichbar. In Esmoraca gibt es keine hauptamtlichen Mitarbeiter, keine Pfarrsekretärin, keinen Pfarrgemeinderat etc. Eigentlich sind wir auch mehr Missionsstation als eine strukturierte Pfarrei. Trotzdem versuchen wir, fundamentale Dienste anzubieten, wozu eben auch die Firmung gehört.

Manchmal ist auch Hilfe zum befreien des Land Cruiser notwendig

Manchmal ist auch Hilfe zum befreien des Land Cruiser notwendig

In diesem Jahr kamen wir nur in Esmoraca auf eine vierzehnköpfige Firmgruppe, die sich aus Schülern des hiesigen Colegio rekrutiert. Andere zu Esmoraca und meiner zweiten Pfarrei Talina gehörende Dörfer brachten kein Grüppchen zusammen. Die Firmlinge werden von der “profesora” Norma unterrichtet, die auch Religionslehrerin in der Abi-Klasse ist. Eltern an der Katechese zu beteiligen ist mir noch nicht gelungen. Zum einen ist Esmoraca ein kleines Dorf ist und die Leut’, größtenteils Mineros, leben die Woche über im “campamento” der 10 km entfernten Mine “Pueblo Viejo”, bzw. arbeiten dort. Während der Firmvorbereitung werden die Jugendlichen angehalten, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, ohne allerdings zuviel Druck auszuüben. Wenn ich mit der Liste an der Kirchentür stünde und kontrollierte, würde unser eh kleines Grüppchen noch mehr schrumpfen. Firmlinge begleiten mich sonntags gelegentlich zu Messfeiern in zu Esmoraca oder Talina gehörenden Dörfern.

durch den Canyon von Bonete Palca

durch den Canyon von Bonete Palca

Zwei kräftige Jungs hatten auch kürzlich die Ehre, mich als Rucksackträger auf einem dreitägigen “pastoralen” Fußmarsch zu entlegenen Bergdörfern in Sud Lipez zu begleiten, wohin noch kein Auto kommt. Dort feierte ich Gottesdienste, taufte etc. Hemmend für unsere Jugendpastoral wirkt sich aus, dass der Religionslehrer in den ersten drei Klassen des Colegio ein fanatischer Anhänger der Maranatha-Sekte ist und seinen Unterricht dazu missbraucht, Jugendliche für diese Sekte zu gewinnen. Da haben Beschwerden meinerseits noch nicht viel geändert. Das Fach Religion ist an den Landschulen Boliviens überkonfessionell, hat wenig mit Kirche zu tun und kann so von jedem Lehrer unterrichtet werden.

Ja, und bevor ich dann meinen Heimaturlaub Mitte September antreten werde, soll Ende August noch die Firmung stattfinden. Bischof und Generalvikar haben mich schon wissen lassen, dass sie diesmal leider nicht kommen können – von Potosí nach Esmoraca sind es mit dem Auto zwei Tage hin und zwei zurück, so da? bald eine Woche draufgeht – und vorgeschlagen, ich als Pfarrer soll eben firmen. In der Diözese Potosí gibt es ja auch kein Domkapitel, genauso wenig Dekane. Für den Firmsonntag werde ich also versuchen, zumindest noch ein bis zwei Kollegen nach Esmoraca zu bekommen, damit das Ganze etwas feierlicher wird.

Die Jugendlichen nach der Firmung bei der Stange zu halten, klappt nur, bis sie das Colegio beendet haben, danach ziehen die meisten in die Städte oder suchen im benachbarten Argentinien Arbeit. Auch wenn wir nur kleine Brötchen backen können, ist Kirche in Esmoraca und Talina präsent und wir versuchen im Rahmen des Möglichen unser Bestes.

Nochmals mit “saludos cordiales” und in Dankbarkeit

Euer
P. Dietmar Krämer

Entlegene Landpfarreien in unseren Höhen sind nicht mit den deutschen vergleichbar. In Esmoraca gibt es keine hauptamtlichen Mitarbeiter, keine Pfarrsekretärin, keinen Pfarrgemeinderat etc. Eigentlich sind wir auch mehr Missionsstation als eine strukturierte Pfarrei. Trotzdem versuchen wir, fundamentale Dienste anzubieten, wozu eben auch die Firmung gehört.

Manchmal ist auch Hilfe zum befreien des Land Cruiser notwendig

Manchmal ist auch Hilfe zum befreien des Land Cruiser notwendig

In diesem Jahr kamen wir nur in Esmoraca auf eine vierzehnköpfige Firmgruppe, die sich aus Schülern des hiesigen Colegio rekrutiert. Andere zu Esmoraca und meiner zweiten Pfarrei Talina gehörende Dörfer brachten kein Grüppchen zusammen. Die Firmlinge werden von der “profesora” Norma unterrichtet, die auch Religionslehrerin in der Abi-Klasse ist. Eltern an der Katechese zu beteiligen ist mir noch nicht gelungen. Zum einen ist Esmoraca ein kleines Dorf ist und die Leut’, größtenteils Mineros, leben die Woche über im “campamento” der 10 km entfernten Mine “Pueblo Viejo”, bzw. arbeiten dort. Während der Firmvorbereitung werden die Jugendlichen angehalten, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, ohne allerdings zuviel Druck auszuüben. Wenn ich mit der Liste an der Kirchentür stünde und kontrollierte, würde unser eh kleines Grüppchen noch mehr schrumpfen. Firmlinge begleiten mich sonntags gelegentlich zu Messfeiern in zu Esmoraca oder Talina gehörenden Dörfern.

durch den Canyon von Bonete Palca

durch den Canyon von Bonete Palca

Zwei kräftige Jungs hatten auch kürzlich die Ehre, mich als Rucksackträger auf einem dreitägigen “pastoralen” Fußmarsch zu entlegenen Bergdörfern in Sud Lipez zu begleiten, wohin noch kein Auto kommt. Dort feierte ich Gottesdienste, taufte etc. Hemmend für unsere Jugendpastoral wirkt sich aus, dass der Religionslehrer in den ersten drei Klassen des Colegio ein fanatischer Anhänger der Maranatha-Sekte ist und seinen Unterricht dazu missbraucht, Jugendliche für diese Sekte zu gewinnen. Da haben Beschwerden meinerseits noch nicht viel geändert. Das Fach Religion ist an den Landschulen Boliviens überkonfessionell, hat wenig mit Kirche zu tun und kann so von jedem Lehrer unterrichtet werden.

Ja, und bevor ich dann meinen Heimaturlaub Mitte September antreten werde, soll Ende August noch die Firmung stattfinden. Bischof und Generalvikar haben mich schon wissen lassen, da? sie diesmal leider nicht kommen können – von Potosí nach Esmoraca sind es mit dem Auto zwei Tage hin und zwei zurück, so da? bald eine Woche draufgeht – und vorgeschlagen, ich als Pfarrer soll eben firmen. In der Diözese Potosí gibt es ja auch kein Domkapitel, genauso wenig Dekane. Für den Firmsonntag werde ich also versuchen, zumindest noch ein bis zwei Kollegen nach Esmoraca zu bekommen, damit das Ganze etwas feierlicher wird.

Die Jugendlichen nach der Firmung bei der Stange zu halten, klappt nur, bis sie das Colegio beendet haben, danach ziehen die meisten in die Städte oder suchen im benachbarten Argentinien Arbeit. Auch wenn wir nur kleine Brötchen backen können, ist Kirche in Esmoraca und Talina präsent und wir versuchen im Rahmen des Möglichen unser Bestes.

Autopanne

Autopannen müssen bei uns selbst behebbar sein

Autopannen müssen bei uns selbst behebbar sein

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