Padre Dietmar Krämer, Iglesia Católica Bienvenidos en ESMORACA & Mojinete, Bolivia

Archiv für die Kategorie ‘Email’

Internetbüro in freier Natur auf 38oom

Wenn das Auto kaputt ist fahre ich eben mit dem geliehenen Motorrad zum Entel-Point

Wenn das Auto kaputt ist fahre ich eben mit dem geliehenen Motorrad zum Entel-Point

Heute etwas warm am Point Entel in purer Hochlandsonne und das das Internet ging heute flott vermutlich wegen dem Sonnenschein. Der Entelpoint liegt auf den Bergen auf halber Strecke zwischen Esmoraca und Mojinete. Hier erledige ich meine Aufgaben die eine Verbindung mit dem Internet bedürfen in Gottes freier Natur mit Blick auf die Mobilfunkstelle in Mojinete. In Esmoraca haben wir bis jetzt noch keinen direkten Internetzugang und vieles muss auch via Kurzwelle gehen wenn die Entel-Funkstelle nicht geht. Auch das gehört zu meiner Arbeit, Euch in der Heimat an unserem Leben im Hochland von Bolivien teilnehmen zu lassen.

die neue Brücke vor Mojinete, die Auffahrt durch Hochwasser weggerissen

die neue Brücke vor Mojinete, die Auffahrt durch Hochwasser weggerissen

Kirchplatz in Mojinete so wird auch der Kirchplatz von Esmoraca für die Menschen gestaltet. Kirche als Treffpunkt im Dorf und Wohlfühlpunkt.

Kirchplatz in Mojinete so wird auch der Kirchplatz von Esmoraca für die Menschen gestaltet. Kirche als Treffpunkt im Dorf und Wohlfühlpunkt.

Nachdem uns  das Vorderrad am Toyo abgefallen ist und nicht alle zur Reparatur nötigen Ersatzteile vorrätig sind warten wir bis am Freitag die benötigten Teile aus Tupiza ankommen.

Nachdem uns das Vorderrad am Toyo abgefallen ist und nicht alle zur Reparatur nötigen Ersatzteile vorrätig sind warten wir bis am Freitag die benötigten Teile aus Tupiza ankommen.

Kirchenhühner bei der Arbeit, sie inspizieren die von uns in Handarbeit hergestellte Regenrinne vor der Montage am Kirchendach.

Kirchenhühner bei der Arbeit, sie inspizieren die von uns in Handarbeit hergestellte Regenrinne vor der Montage am Kirchendach.

Sebastian in der Kiste oder bolivianischen Laufstall

Sebastian in der Kiste oder bolivianischen Laufstall

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Hl. Franziskus 2008

Liebe Missionsfreunde!
Seid herzlich aus Esmoraca gegrüßt, wo ich seit Mitte April nun wirke.

Amtseinführung in Esmoraca
Amtseinführung in Esmoraca

Nun, „fortaleza“, also Mut oder Stärke, ist ja eine der sieben Gnadengaben des Hl. Geistes,  auf die wir gerade auch als Missionare vertrauen, und so bin ich nach einigen Monaten  Pfarrer  von „San Francisco de Esmoraca“   nach wie vor noch guten Mutes. Esmoraca, sehr romantisch in einem Flusstal gelegen, ist um einiges kleiner  und unterentwickelter als Llica, bis dass  wir hier unser täglich Brot selber backen müssen.  Auch in der Regenzeit  wird man wegen der das Dorf umgebenden Flussläufe  wohl nur schwerlich rein, bzw. rauskommen.

Tontöpfe von Berque
Tontöpfe von Berque

Wie dem auch sei, inzwischen ist das Pfarrhaus hier am „Ende der Welt“ etwas wohnlicher geworden, WC und Dusche sind installiert. Der aus Llica mitgebrachte TV-Kanal wurde ebenfalls aufgebaut und hat den oft heftigen Nordstürmen bislang widerstanden. Das nach wie vor von der Pfarrjugend betriebene FM-Radio  heißt jetzt  „San Francisco“.  Auch eine Garage fürs Auto ist fertig geworden, nachdem böse Buben, die es überall auf der Welt gibt, versucht haben, einen Reifen am Pfarrauto aufzuschneiden. Und im frisch angelegten Pfarrgarten wird ausprobiert, was auf 3.500 m Höhe so alles wachsen kann: Rosen, Erdbeeren, Blumenkohl, um nur ein paar Pflänzchen aufzuzählen, werden von Einheimischen gute Chancen eingeräumt.

Pfarrhütte in Hallpa
Pfarrhütte in Hallpa

Eine vernünftige Infrastruktur bleibt Basis für eine erfolgreiche Pfarrarbeit, besonders in unseren sehr entlegenen Pfarreien. Viel Arbeit wird es noch kosten, die desolate Pfarrkirche von Esmoraca herzurichten, bzw. neu zu bauen. Wie in Llica erfreue  ich mich weiterhin guter Kontakte  zur Jugend.  So wurde ich von der Abiturklasse wiederum zum „padrino“ ernannt. In direkter Nachbarschaft zum Pfarrhaus liegt  das örtliche Colegio, zudem mit einem schönen Fußballplatz.  Noch kann ich’s nicht lassen, gelegentlich dort mitzukicken. Vom „Profi-Fußball“ habe ich mich allerdings wie Oliver Kahn zurückgezogen.

Abiturfeier mit den Müttern
Abiturfeier mit den Müttern

Mit zur Pfarrei Esmoraca gehört ein Eckchen der weiten Provinz Süd Lipez, um Mojinete herum, dessen paar kleine Dörfer und Gehöfte ich zu Fuß besuche; zum entferntesten Dorf  brauche ich 6 Stunden. Diese Seelsorgereisen mit Rucksack auf dem Rücken erwecken Erinnerungen an die Desobrigen  im brasilianischen Urwald vor  vielen Jahren.

In der Pfarrei unterwegs
In der Pfarrei unterwegs

Im Osterbrief erwähnte ich die von einem Argentinier geleitete Nachbargemeinde  Talina.  Nach recht verspäteten Nachforschungen ist das bischöfliche Amt in Potosí inzwischen zum Schluß gekommen, dass selbiger  kein gültig geweihter Priester war. Dank  seines sozialen Engagements   erfreute er sich in der Gemeinde  aber großer Beliebtheit  und sein  spurloses Verschwinden  hat so viel Staub aufgewirbelt.  Nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt hatten,  musste zumindest ein Pfarradministrator für Talina gefunden werden.  Die Nachbarpfarreien Tupiza und Villazón  kamen dafür nicht so in Frage, also  blieb die vakante Pfarrei beim dritten Nachbarn hängen, und der bin eben ich. Seit Mitte Juni darf ich mich  für eine Übergangszeit auch noch Pfarradministrator von „San Juan Bautista de Talina“ nennen. Von Esmoraca nach Talina sind’s in der Trockenzeit  3 ½ Fahrtstunden auf abenteuerlichen Wegen, allerdings durch herrliche Landschaften.  In der Regenzeit wird der dann viel Wasser führende Fluss „San Juan de Oro“  Fahrten nach Talina unmöglich machen.

San Juan Bautista in Talina
San Juan Bautista in Talina

In den zu Talina gehörenden Dörfern habe ich inzwischen das Heft soweit in der Hand, lediglich die Kommunikation bereitet noch Schwierigkeiten. Über ein Landtelefon in Esmoraca und Amateurfunk im Pfarrhaus müssen oft mühsam Termine abgesprochen werden. Mit den „Fans“ des falschen Padres, einer Art Pfarrgemeinderat sowie Gruppen von in Argentinien arbeitenden Talineños, komme ich inzwischen aber auch soweit zurecht.  Die   meisten  von denen  ließen sich eben hinters Licht führen. Nach    dem    Abgang   des   Argentiniers  hatte  sein Pfarrgemeinderat die Pfarrei übernommen und  im dortigen Pfarrhaus ohne   Koordination mit kirchlichen Stellen ein Museum für kirchliche Kunst eingerichtet,      bei     welchem    es  an  jeglichen       Sicherheitsvorkehrungen      fehlt    sowie     kein seriöses Inventar der ausgestellten Kunstgegenstände   vorhanden ist. Mit Kunstsachverständigen vom bischöflichen Ordinariat bin ich jetzt dabei, die Kunstgegenstände zu katalogisieren  und dazu  die Sicherheitslage im Pfarrhaus etwas zu verbessern. Neugierige   unter euch werden  noch wissen wollen, was  denn der Bischof zum Ganzen sagt. Nun, der ist natürlich auch entrüstet und hofft, dass der neue Pfarradministrator  die Sache bald wieder ins Lot bringen möge.  Wie dem auch sei, Talina betrachte ich als eine interessante Aufgabe.  Die Pfarrei ist zudem eine der ältesten im Süden Boliviens, einstmals von spanischen Missionaren gegründet. Und die wussten schon, schöne Fleckchen  für ihre Pfarreien auszusuchen.

Nach 3 Stunden Fußmarsch
Nach 3 Stunden Fußmarsch

Für meine ehemalige Pfarrei Llica, wo ich 15 Jahre wirkte,  hat sich leider noch kein wirklicher Nachfolger gefunden. Der für Llica bestellte Administrator, der Pfarrer von Uyuni, taucht dort nur selten auf.  So hatten mich die Lliqueños  zum Pfarrfest an Mariä Himmelfahrt als Zelebranten eingeladen,  doch hat’s wenig Sinn, auf  zu vielen Hochzeiten zu tanzen. Alles in allem war’s aber gut, nochmals ’was Neues anzufangen, auch vom Alter her.  Don Noel, mein ehemaliger Katechet aus Llica, hat mich nach Esmoraca begleitet und hilft dort für eine Zeit beim  Aufbau der Pfarrei  mit.

Wege in der Pfarrei
Wege in der Pfarrei

Allen unter euch, die meine Missionsarbeit mit ihrem Gebet und materiellen Zuwendungen unterstützen, möchte ich wiederum ein HERZLICHES VERGELT’S GOTT sagen.  Da derzeit doch so einiges ansteht,  freue ich mich besonders über eure Solidarität!

Das „referendum revocatorio“ am 10. August hat Bolivien wieder ’mal kurz ins Licht der Weltöffentlichkeit treten lassen.  Der Präsident Evo Morales wurde mit über 60% im Amte bestätigt, vier Gouverneure der so genannten  „media luna“ im tropischen Teil Boliviens, eine Art Regionalopposition, die Evo auf diese Weise loswerden wollte, haben aber auch gewonnen. Die Auswertung der Abstimmung ergab, dass im Tropico nicht wenige national links, regional aber rechts gewählt haben. Evo bleibt zweifellos Hoffnungsträger für viele Bolivianer,  auch dank gewisser Erfolge im sozialen Bereich sowie dem Fehlen einer glaubwürdigen Opposition. Fürs kommende Jahr  steht ein weiteres Referendum über eine neue Verfassung an, die hauptsächlich von der Regierungspartei „Bewegung zum Sozialismus“ geschrieben wurde. Versuche, auch Ideen des Mittelstandes, bzw. der Opposition einzubinden, waren mangels Dialogfähigkeit beider Seiten gescheitert.

Derweil ich den Rundbrief schrieb, spitzte sich die Lage in der „Media Luna“, im tropischen Teil Boliviens also,  extrem zu. Regierungsgebäude waren eingenommen und in Brand gesteckt worden. Im Krisengebiet befinden sich auch die  reichen Gasfelder Boliviens.  Die zentrale Linksregierung stand recht  hilflos da. Um Handlungsfähigkeit  zu zeigen, wurde der amerikanische Botschafter des Landes verwiesen. Dem schloss sich dann Venezuelas Präsident Chaves aus „Solidarität“ gleich an und schickte den US-Botschafter aus Caracas ebenfalls nachhause.  Inzwischen hat sich die Lage wieder etwas entspannt, wir wären ja nicht in Südamerika, die Konfliktparteien verhandeln wieder, auch unter Vermittlung von  benachbarten Regierungen und sonstigen Organisationen.  Kirchlicherseits  sitzen die Methodisten mit am runden Tisch,  von der katholischen Kirche hingegen sei Evo enttäuscht, heißt es offiziell. Das hängt wohl auch damit zusammen, daß der Kardinal aus dem nach Unabhängigkeit strebenden Santa Cruz stammt.

Soviel für den Augenblick, auch wenn’s noch viel mehr zu berichten gäbe.

„Con saludos cordiales“ und in Dankbarkeit

Padre Dietmar Krämer

Esmoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí
Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

Lebenszeichen

Liebe Leser meines Web-Tagebuches, heute soll Sie nach längerer Sendepause wieder mal ein Lebenszeichen erreichen. Da es in Esmoraca kein Internet gibt und auch in absehbarer Zeit nicht geben wird sowie die Funkbedingungen sehr schlecht sind, ist’s mit der Kommunikation etwas schwieriger geworden, auch was das Senden von Fotos anbelangt.

Schülergottesdienst in Esmoraca
Schülergottesdienst in Esmoraca

Das Pfarrhaus in Esmoraca wird immer wohnlicher, Klo und Dusche funktionieren schon seit einiger Zeit. Der Radio- und Fernsehtechniker aus Uyuni war schon zum 2. Male in Esmoraca gewesen, da heftige Nord-Stürme die Antennen verrückt, bzw. Kabel abgerissen haben. Derzeit funktionieren der TV-Kanal 11 sowie das FM-Radio „San Francisco“, beide hatte ich aus Llica mitgebracht. Auch mein Funk-Beam schaut wieder gen USA, wo die Internet-Mailboxen stehen. Ja, und bald wird auch die Garage fürs Auto fertig sein, so dass  niemand mehr nachts versuchen kann, in die Autoreifen vom Padre zu stechen.  Böse Buben gibt’s eben überall auf der Welt. Die Pfarrkirche wird wohl neu gebaut werden müssen, sie ist in einem sehr schlechten Zustand. Doch das muss gut vorbereitet werden. Soviel zur Infrastruktur der Pfarrgemeinde, ohne die es keine effektive Pastoral gibt.

Seit Anfang Juni bin ich neben dem Pfarrer von Esmoraca und Mojinete auch der Pfarradministrator von „San Juan Bautista“ von Talina geworden, wo ein „falscher Padre“ aus Argentinien ein Jahr lang sein Unwesen, allerdings erfolgreich, betrieben hat. Da er im sozialen Bereich sehr aktiv war, erfreut er sich nach wie vor vieler Sympathien.  Ob Padre oder nicht, ist für viele unserer einfachen Geister zweitrangig. Seit Weihnachten ist er aber erfreulicherweise spurlos verschwunden. Zu deren Pfarrfest an „San Juan Bautista“ war ich für ein paar Tage dort und habe den religiösen Teil übernommen. Besagter „Padre“ hat auch einen recht aktiven Pfarrgemeinderat hinterlassen, der in seine Fussstapfen tritt und soziale Projekte verwaltet.  Ich versuche, mit viel Fingerspitzengefühl und Dialog die Lage zu stabilisieren. In den zu Talina gehörenden Dörfern ist’s Arbeiten hingegen unkompliziert, die Kathecheten sind sehr kooperativ.  Die Pfarrkirche von Talina, einer der ältesten Pfarreien in dieser Gegend,  ist im Gegensatz zu Esmoraca in gutem Zustand, bis hin zu einem Schmuckstück.  Besagter Pfarrgemeinderat hat zum Pfarrfest ohne Erlaubnis im Pfarrhaus ein repräsentables Museum von alten Messgewändern, Messkelchen etc. eröffnet; bzgl. der Sicherheitslage stehen einem aber die Haare zu Berge. Auch gibt es kein Inventarium etc. Ich bin dabei, die Ausstellungsgegenstände von einer fachkundigen Kommission des bischöflichen Amtes zumindest mal registrieren zu lassen.

Nach Llica, wo ich 15 Jahre wirkte, unterhalte ich natürlich auch noch gute Kontakte. Der Pfarrclub „Bayern Munich“  ist noch recht erfolgreich. Die Festausrichter vom Pfarrfest Mariä Himmelfahrt haben mich zudem als Zelebranten eingeladen, da mein Nachfolger, der in Uyuni als Pfarrer wirkt, bislang wenig Interesse für Llica gezeigt hat. Doch  mische ich mich in die Pfarrrei Llica nicht mehr rein. Es ist nicht gut, auf verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

Das soll es gewesen sein. „Con saludos cordiales“
P. Dietmar.

Esmoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí
Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

Saludos de Esmoraca

Esmoraca, am 20. Mai 2008

Liebe Leser meines Tagebuches!
Nachdem ich den Umzug von Llica nach Esmoraca gut bewältigt, bzw. überstanden habe, möchte ich mich wieder einmal melden. Mitte April hatte ich in Llica schliesslich meine „sieben Sachen“ und etwas mehr gepackt und war mit einem Lastwagen zunächst nach Tupiza gekommen. „Tröpfchenweise“ ging es dann nach Esmoraca weiter.

Unsere Landschaft bei Esmoraca
Unsere Landschaft bei Esmoraca

Auch wenn mir Abschiednehmen eigentlich nicht so schwer fällt, es ist Teil unseres Lebens, war´s nach 15 Jahren Arbeit in Llica dann doch nicht so einfach. Schliesslich ging aber alles gut über die Bühne.

Am 27. April führte mich der Weihbischof von Potosí, Monseñor Ricardo Centellas, feierlich ins Amt des Pfarrers von Esmoraca ein. Und jetzt bin ich dabei, dass Pfarrhäuschen „bewohnbarer“ zu machen. Klo und Dusche werden installiert. Ein Maurermeister aus Llica und der Ex-Katechet Noel sind am Werke, Gymnasiasten des nahe gelegenen Colegio helfen oft mit. Die Jugend füllt nach wie vor das Pfarrhaus … wie in Llica.

Inzwischen stehen auch der TV-Kanal 11, den ich aus Llica mitgebracht habe, sowie der Beam für den Amateurfunk. Letzterer ermöglichst mir, einfache Emails über Funk abzusetzen. Da die Pfarrei „San Francisco de Asis“ von Esmoraca zwar am Ende der Welt liegt, aber nicht sehr gross ist, helfe ich in der vakanten Nachbarpfarrei Talina mit. Diese war ein Jahr lang von einem falschen Geistlichen „geleitet“ worden. Was es doch alles gibt. Allerdings habe ich nicht vor, dort auch noch der Pfarrer zu sein.

Das soll es gewesen sein. „Con saludos cordiales“

P. Dietmar.

Datum: 21.05.2008 01.32 Uhr

Esmoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí
Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

Anfang ist gemacht

Unterwegs mit dem Allrad Auto

Liebe Missionsfreunde

seid aus Esmoraca herzlich gegrüsst. Den ganzen Tag habe ich heute aus Klingeldraht Dipol-Antennen gebastelt, und die für 15 m scheint auch soweit zu spielen. Zumindest komme ich in eine der Mailboxen in den USA, die die Message dann ins Internet leiten. Meine Waschmaschine funktioniert auch schon. Die Maurer aus Potosí sind dabei, im Hof eine Sickergrube auszuheben und installieren dann Klo und Dusche; in 2 bis 3 Wochen soll’s soweit sein. Ja, und dann wird noch eine Garage gebaut und das Pfarrhaus hat auch in Esmoraca Wohnqualität. Die Strasse von Esmoraca nach Villazón führt direkt an der argentinischen Grenze entlang, zur Grenzmarkierung vielleicht 50 m … Dann steht auch schon ein neuer „Kirchenchor“ und Ende Mai geht es mit der neuen Fussballmannschaft ins 300 km entfernte Cotagaita zum ersten Turnier. Werder Bremen heisst die neue Elf.

Con saludos cordiales
Dietmar.

Ermoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí

Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

Heute ist Abfahrt nach Esmoraca

Freitag, den 18.04.2008

Heute wurde der Laster beladen und morgen geht es los

Donnerstag wurde der Laster beladen und morgen geht es los. Dank der Mithilfe der Pfarrjugend war der Akt in 1 1/2 Stunden getätigt. Der Lichtmotor bereitete am meisten Schwierigkeiten. In Uyuni übergebe ich morgen formell die Gemeinde Llica/Tahua, wohl auch in Gegenwart des Bischofs und dann geht es gen Tupiza … zu neuen Werken, in Esmoraca.

Der Lichtmotor bereitete am meisten Schwierigkeiten

CP4PG@WINLINK.ORG wird noch etwas dauern … erst muss die Antenne aufgestellt werden.

Con saludos cordiales

Dietmar

Esmoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí
Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

Freitag geht’s los

Unsere Post arbeitet wieder! Am Sonntag, den 12.04.2008 fand die Verabschiedung in der Sonntagsmesse statt bei Super-Besuch, wie es sich gehört, am Montag darauf kamen die Studenten der Normal zur Verabschiedung in die Kirche , ja und morgen, am Donnerstag, fährt der Laster vor und wird geladen und am Freitag geht’s los meine starke Erkältung und Heiserkeit hat mich eine Woche verspätet.

Heute tätigte ich den letzten liturgischen Akt in Llica eine Hochzeit der Bräutigam 84 Jahre, die Braut 82 Jahre und der Trauzeuge der ev. Pastor von Llica

ine Hochzeit der Bräutigam 84 Jahre, die Braut 82 Jahre und der Trauzeuge der ev. Pastor von Llica

Saludos

Ihr Padre Dietmar Krämer

Esmoraca & Talina, gehören zur Diözese Potosí
Bischof Diözese Potosí

„Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete sowie „San Juan Bautista zu Talina, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist.“

Für Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, einschließlich der Instandsetzung des Pfarrhauses sowie der Renovierung der Pfarrkirche von Esmoraca: Missionsprokur Knechtsteden, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto.-Nr. 464 500, mit Vermerk: für P. Dietmar, Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.

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